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Der Crêpe Suzette - Ein Crêpe für Könige

29.03.2020 12:28

Der Crêpe Suzette - Ein Crêpe für Könige

Den Crêpe kennt und mag fast jeder, denn er ist sehr vielseitig. Doch was ist mit einem speziellen Crêpe mit dem gewissen Namenszusatz „Suzette“? Was ist das und wie ist dieser überhaupt entstanden?

Der „Crêpe Suzette“ ist ein ganz besonderer Crêpe, um dem es verschiedene Entstehungsmythen gibt. Doch welche davon richtig ist, ist bis heute noch nicht geklärt. Ein Mysterium, was wohl niemals mehr aufgeklärt werden kann.

Was genau ist nun der Crêpe Suzette?

Der Crêpe Suzette ist ein Crêpe, der in einer Orangenlikör-Orangensaft-Sauce serviert und flambiert wird. Zur Verwendung kommen neben Curaçao, Grand Marnier und ähnliche Orangenliköre.

Die Schauspielerin Suzette und ihr Schicksal mit den Crêpes

Eine Geschichte erzählt von einer gewissen Schauspielerin namens „Suzette“, die an einem speziellen Theaterstück mitwirkte. Hier musste sie im Lauf des Stückes immer einen Crêpe essen, obwohl sie diesen überhaupt nicht mochte.

Das Schicksal der armen Schauspielerin mit dem Crêpe sprach sich schnell herum. Der Koch eines Restaurants hatte dann schließlich Mitleid mit ihr und bereitete ihr extra jeden Abend spezielle Crêpes zu. Diesen Crêpe benannte er nach der Schauspielerin.

Die Geschichte um Kronprinz Edward und Henri Charpentier

Eine andere und die vielleicht bekannteste Geschichte ist, dass König Edward VII. - im Jahr 1896 noch Kronprinz - in seinem Urlaub das Café de Paris in Monte Carlo besuchte, welches durch seine außergewöhnlichen Kreationen schon einigen Ruhm erlangt hatte. Doch ausgerechnet Henri Charpentier, einem vierzehnjährigen Kochlehrling, wurde aufgetragen, die große, bedeutende Gesellschaft direkt bei Tisch mit Crêpes zu bebacken. Allerdings fing der Likör Feuer und der junge Mann musste, um sein Gesicht zu wahren, improvisieren. Dies gelang ihm auch. Und zwar durch seine Behauptung, es wäre eine neue Kreation. Niemand bemerkte es, und es machte ihn sogar sehr bekannt.

Die flambierten Crêpes wurden zu Ehren einer der weiblichen Begleitungen „Crêpe Suzette“ genannt, nachdem von Edward selbst der Name „Crêpe Princesse“ dankend abgelehnt wurde. Daraufhin brachte es Henri Charpentier zu einigen Ruhm und Erfolg. Später wurde er sogar, so sagt man, der persönliche Koch für Rockefeller.

Eine weitere Theorie besagt, dass der Name „Suzette“ der Name von einer Tochter der anwesenden Männer war und der Crêpe schließlich nach dieser benannt wurde.

Aber ganz egal, wie er nun entstanden und zu seinem Namen gekommen ist; diese Kreation ist, unserer Meinung nach, nicht nur genial, sondern ebenso Lecker.

Und für uns gilt der folgende Grundsatz: Wer den normalen Crêpe schon liebt, kommt an dem Crêpe Suzette definitiv nicht vorbei.

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